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Die Informationen


Kopfzeile der Mouches Volantes News

Ganzheitlich "Sehen"...
ISSN 1662-808X

 

Die akuellen News von www.mouches-volantes.com
1/2012 (Nr. 27)

Trennbild in den Mouches Volantes News

Mouches volantes und Meditation mit offenen Augen

Dies sind die neusten Mitteilungen von „Ganzheitlich Sehen“, dem spirituellen Projekt des Autors und Bewusstseinsforschers Floco Tausin. Es widmet sich einem Phänomen, das Augenärzte als idiopathische oder harmlose"Mouches volantes" (frz. für fliegende Mücken, siehe Bilder) bezeichnen. Wir sehen sie als vereinzelte, bewegliche, transparente Punkte und Fäden in unserem Gesichtsfeld. „Ganzheitlich Sehen“ befasst sich mit Augenheilkunde, stellt ihre Erklärung aber in Frage und geht über sie hinaus. Denn durch Beobachtung und Meditation mit offenen Augen lässt sich ein Zusammenhang zwischen veränderten Bewusstseinszuständen und der Art der Erscheinung von Mouches volantes feststellen. Auch der Blick auf unterschiedliche Kulturen rückt Mouches volantes als Gegenstand der Kunst und Spiritualität ins Licht. Durch dieses „ganzheitliche Sehen“ geht Floco Tausin der Frage nach, ob Mouches volantes erste Erscheinungen einer leuchtenden Bewusstseinsstruktur sind, in welcher wir einen Weg zu unserem geistigen Ursprung zurücklegen – ein Weg, der durch Meditation mit offenen Augen aufleuchtet.

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Trennbild in den Mouches Volantes News

Inhalt der News 1/2012


1) Hauptartikel: Mouches-volantes-Strukturen in der Industal-Zivilisation

2) Nestors Wissen über Mouches volantes: Die Schichten des Bewusstseins
3) Aus der Wissenschaft: Neue Art von lichtempfindlichen Zellen in der Netzhaut
4) Bilder des Quartals: „Vergebung“ von Shanta; Kreisornamentik in der Industal-Kultur
5) In eigener Sache: Veröffentlichungen von Floco Tausin
6) Zu guter Letzt: Feedback des Quartals

 

Trennbild in den Mouches Volantes News

Hauptartikel


Mouches-volantes-Strukturen in der Industal-Kultur

Das Phänomen der Mouches volantes wird in unserer Kultur vorwiegend im Einklang mit der modernen medizinischen Sicht verstanden, wo es als „Glaskörpertrübung“ gilt. Die Betrachtung bildlichen Materials aus früheren und aussereuropäischen Kulturen offenbart jedoch immer wieder abstrakte Symbole, die den typischen Strukturen der Mouches volantes ähneln. Mouches volantes könnten als mythologisches und spirituelles Phänomen gedeutet worden sein. Dies lässt darauf schliessen, dass die visuelle Wahrnehmung der Punkte und Fäden Dimensionen aufweist, die bis heute kaum bekannt sind. In diesem Artikel werden Mouches-volantes-Formen in der Bilderwelt der Industal-Kulturen in Pakistan und Indien vorgestellt.

 

Der Hauptartikel ist nicht frei zugänglich.

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Nestors Wissen über Mouches volantes


Die Schichten des Bewusstseins

Mouches volantes und ihre Bedeutung wurden je nach Zeit, Kultur und Persönlichkeit der Beobachterin oder des Beobachters verschieden interpretiert. Eine spirituell bedeutsame Ansicht über die Mouches volantes erfahren wir von Nestor dem Seher, bei dem ich gelernt habe und dessen Lehre ich im Buch „Mouches Volantes. Die Leuchtstruktur des Bewusstseins“ festgehalten habe. In dieser Rubrik soll jeweils ein entsprechender Auszug aus dem Buch präsentiert und erklärt werden.


"
»Für dich ist diese Tasse immer gleich weit entfernt. Du könntest ein Leben lang hier sitzen und auf diese Tasse starren – sie käme dir immer gleich weit entfernt vor. Das ist so, weil dein Bewusstsein in einer bestimmten Schicht sehr stabil ist. Diese Stabilität wird uns allen aufgezwungen, und zwar durch die Erziehung, durch die Vermittlung von Werten, Ansichten und Denkweisen. Dank dieser Stabilität nehmen wir alle Gegenstände im Bild immer gleich entfernt wahr. Und deshalb sehen wir auch immer denselben Ausschnitt aus der Struktur, wobei die Punkte und Fäden immer ungefähr dieselben Positionen und dieselben Grössen haben.«

"


Mouches Volantes - Die Leuchtstruktur des Bewusstseins.

"Aus: Mouches Volantes. Die Leuchtstruktur des Bewusstseins.
Leuchtstruktur Verlag, Bern 2010, S. 225f." (Quelle)

 

Die Nestor erklärt seine Erfahrung, dass die Entfernung der Objekte im Bild eine Frage des Bewusstseins ist. Er scheint das individuelle Bewusstsein hier als eine Einheit zu begreifen, die auf unterschiedlichen „Bewusstseinsschichten“ der Leuchtstruktur aktiv werden kann. So wie der Blick einer Leserin durch die Seiten eines Buches schweift und auf jeder Seite einen Teil des Gesamtwerkes erhascht, so kann das Bewusstsein durch die Schichten der Leuchtstruktur schweifen und unterschiedliche Aspekte des Bildes in Erfahrung bringen.

Die genaue Natur dieser Schichten bleibt vage. Sie können nicht direkt gesehen, sondern nur indirekt erschlossen werden. So z.B. durch die Erfahrung von Lichtsprüngen, d.h. dass Mouches volantes sowie die Objekte der materiellen Welt in intensiven Bewusstseinszuständen sprunghaft näher rücken können. Die Objekte erscheinen näher, aber auch intensiver an Licht und Farbe. Diese innere bzw. geistige Vorwärtsbewegung ist es, was die Seher „den Weg in der Leuchtstruktur“ nennen (vgl. News 3/11). Eine neurophysiologische Analogie dieser Schichten könnten die unterschiedlichen Schichten von Nervenzelltypen im visuellen Verarbeitungsprozess sein (vgl. News 4/08, 1/09, 2/09, 3/09; siehe auch Rubrik „Aus der Wissenschaft“).

Was uns von der Erkenntnis der Mehrschichtigkeit des Bewusstseins und vom Gehen des Weges in der Leuchtstruktur abhält, ist unsere Stabilität auf einer Schicht. Gemäss Nestor resultiert diese aus einem Mangel an Energie, welche durch Erziehung und Lebensführung gebunden ist, und zwar in der Form von psychischen Charakteristiken und materiellen Objekten. Durch den Aufbau des inneren Drucks bzw. innerer Intensität können wir uns aus dieser Stabilität befreien, so lehren die Seher. Und dadurch dem Wissen um die Natur des Bildes ein Stück weit näher kommen.

Literatur:

 



Aus der Wissenschaft:


Neue Art von lichtempfindlichen Zellen in der Netzhaut

Biologen haben in den letzten Jahren aufgezeigt, dass die Netzhaut neben den Stäbchen und Zapfen eine zusätzliche Art von lichtempfindlichen Zellen (Photorezeptoren) enthält: Eine bestimmte Art von Ganglienzellen kann Licht direkt aufnehmen und verarbeiten. Könnten sie mit Mouches volantes in Zusammenhang stehen?

Am Anfang der Forschung stand die Frage, weshalb Menschen und Tiere auf Licht reagieren können, auch wenn sie keine Augen bzw. keine funktionierenden Stäbchen und Zapfen haben. So weitet oder verengt sich die Pupille von blinden Menschen je nach Lichtintensität, und ihre zirkadiane Rhythmik (die „innere Uhr“) ist wie bei sehenden Menschen auf eine Periode von ca. 24 Stunden ausgerichtet. Forscherteams fanden heraus, dass manche Säugetiere, auch der Mensch, eine Art zweites Lichtsehsystem in der Netzhaut haben, das bisher unbekannt war. Ein kleiner Teil der Ganglienzellen in der Netzhaut (ca. 1-3%) enthält das Sehpigment Melanopsin, das auf Licht reagiert. Diese lichtsensitiven Ganglienzellen sind nicht am Entstehen von Bildern beteiligt, sondern vermitteln nur die Helligkeit der Umgebung. Sie haben Fortsätze (Axome), die über den Sehnerv in Hirnbereiche führen, die für unwillkürliche Reaktionen auf Licht zuständig sind, so z.B. für die „innere Uhr“ oder die Steuerung der Pupillenweite. Die lichtsensitiven Ganglienzellen können aber nicht nur das Licht direkt erfassen, sondern sind auch die Durchgangsstation für nichtvisuelle Lichtinformationen von den Stäbchen und Zapfen. Dieses zweite Lichtsehsystem, bzw. das „zweite Auge“ der Netzhaut, ähnelt aufgrund der Verarbeitungsweise der Lichtsignale eher dem Sehsystem von Fliegen oder Tintenfischen. Man nimmt daher an, es sei ein altes Sehsystem einer frühen evolutionären Stufe.

 

Wie ein Spinnennetz ziehen sich Melanopsin-produzierende Ganglienzellen über die Netzhaut.

Wie ein Spinnennetz ziehen sich Melanopsin-produzierende Ganglienzellen über die Netzhaut. (Quelle)

 

Kommentar von Floco
In einem früheren Artikel habe ich darauf hingewiesen, dass die Kugeln und Fäden ihre physiologische Entsprechung eher im Sehnervensystem haben als im Glaskörper (Glaskörpertrübungen oder Nervensystem? siehe News 4/08, 1/09, 2/09 und 3/09). Die These ist, dass die Strukturen der Kugeln und Fäden Strukturen im Sehnervensystem repräsentieren, und zwar die so genannten rezeptiven Felder. Die kürzlich festgestellten photorezeptiven Ganglienzellen in der Netzhaut könnten diese These verfeinern oder auch eine Alternative dazu sein, je nach Blickwinkel. Zentral ist dabei die Vorstellung, dass die Impulse, die zu einer Ganglienzelle gelangen, nicht nur von der Aussenwelt (feedback), sondern auch von Innen kommen (feedforward). Mit anderen Worten: Das Bewusstsein kann durch das Nervensystem Wahrnehmungen und physiologische Veränderungen auslösen. Folgende Beobachtungen weisen auf mögliche Verbindungen der photorezeptiven Ganglienzellen und Mouches volantes hin:

  1. Das System der simplen (evolutionär ursprünglichen) Lichtwahrnehmung passt in den Grundzüge mit den Mouches volantes überein. Beides sind Systeme, die Unterschiede von hell und dunkel organisieren und verarbeiten. Beide scheinen aber auch mit komplexeren Systemen verbunden zu sein. Die Ganglienzellen erhalten auch Informationen von anderen Nervenzellen, die an der Farb- und Bildwahrnehmung beteiligt sind. Auch bei den Mouches volantes entscheiden Formen – wenn auch abstrakte – über die Anordnung von hell und dunkel. Und bei geschlossenen Augen (Phosphene) oder bei hoher Energieintensität erscheinen auch Farbaspekte von Mouches volantes.
  2. Die Ganglienzellen stehen in enger Verbindung mit Hirnbereichen, die physiologische Ausdrücke von Bewusstseinszuständen regulieren: So verweisen z.B. Hormonausschüttung, Körpertemperatur, Pupillenweite auf den Grad von Wachheit und Schläfrigkeit. Es ist denkbar, dass die Übungen zur Erhöhung der inneren Intensität diese Ganglienzellen besonders stimulieren. Dadurch würden nicht nur physiologische und psychische Reaktionen induziert, sondern auch die visuelle Erscheinung ihrer rezeptiven Felder.
  3. Die Reaktion dieser Ganglienzellen auf (äusseres oder inneres) Licht ist – im Gegensatz zu den Stäbchen und Zapfen – ungewöhnlich beständig und gleichmässig. D.h. sie können kontinuierlich Lichtstimuli aufnehmen und verarbeiten, ohne dass eine Erschöpfung oder Adaptionserscheinung eintritt. Gemäss Biologen passt dies mit ihrer Funktion überein, auf längerfristige Veränderungen von Helligkeitsverhältnissen zu reagieren. Diese Eigenschaft könnte aber auch erklären, weshalb Mouches volantes als rezeptive Felder der Ganglienzellen bei längerer Betrachtung nicht ausbleichen – wie es z.B. mit dem Nachbild geschieht.
  4. Diese Ganglienzellen verfügen über ebenfalls lichtsensitive, ungewöhnlich lange Dendriten (Fortsätze, die Impulse der Zelle zuführen). Diese bilden ein verästeltes Netzwerk. Aufgrund der geringen Zahl an photorezeptiven Ganglienzellen ist dieses jedoch nicht übermässig dicht. Eine Theorie, die die physiologische Entsprechung von Mouches volantes nicht in den rezeptiven Feldern, sondern in den Zellen selbst postuliert, könnte diese lichtsensitiven Ganglienzellen und die Fortsätze als Leuchtstruktur begreifen. Allerdings stimmt die Morphologie der Mouches volantes nicht direkt mit derjenigen der Ganglienzellen überein.
  5. Dass die lichtsensitiven Ganglienzellen (bzw. das Melanopsin) am stärksten auf blaues Licht reagieren, könnte auf den „dynamischen Aspekt“ der Leuchtstruktur verweisen. Diese in gewundenen Bahnen, sich schnell bewegenden Energiekügelchen (Sternchen, Kreiselwellen) werden v.a. bei blauem Hintergrund gut sichtbar. In der Physiologie wird dieses Phänomen „blue field entoptic phenomenon“ genannt und von Mouches volantes unterschieden. Umgekehrt könnten die Ganglienzellen aber auch eine innere „Blau-Intensität“ ausdrücken, d.h. intensivere Schwingungen, ausgelöst z.B. durch geistige Übungen.

Bei all dem besteht auch immer die Möglichkeit, dass die neuronalen Strukturen keinen gleichzeitlichen, sondern einen entwicklungsmässigen Bezug haben zu Mouches volantes. D.h. sie könnten einfach ein materielles Abbild der Leuchtstruktur sein, entstanden auf der Grundlage der Prinzipien der Leuchtstruktur, ohne direkte Verbindung zum Sehen der leuchtenden Punkte und Fäden.

Literatur:

  • -G- Provencio, ignacio (2011). Das zweite Auge. In: Spektrum der Wissenschaft 12: 26-31
  • - Graham, Dustin M: (2011): Melanopsin Ganglion Cells: A Bit of Fly in the Mammalian Eye. Webvision, July 2011. webvision.med.utah.edu (7.3.11)
  • - Tausin, Floco (2009): Mouches volantes – Glaskörpertrübung oder Nervensystem? ExtremNews. ExtremNews. www.extremnews.com (22.12.09)
  • - Tausin, Floco (2011): Vitreous opacity vs. Nervous system – Do eye floaters arise from the visual nervous system? Ovi Magazine, October 31, 2011. www.ovimagazine.com (4.11.11)

 



Bilder des Quartals


In dieser Ausgabe:
„Vergebung“ von Shanta; Kreisornamentik in der Industal-Kultur

Die Rubrik "Bilder des Quartals" stellt realistische, künstlerische und/oder spirituelle/religiöse Darstellungen aus verschiedenen Kulturen und Zeiten vor, die entoptische Phänomene zeigen oder durch sie inspiriert sein könnten:


Vergebung

„Vergebung“ ist eines der Seelenheilungsbilder von Shanta (Justine Felix). Die ganzheitlich arbeitende Heilerin und Künstlerin schafft mit ihren Bildern eine Art Zentren in einem feinstofflichen Gewebe, die das Wissen des Herzens empfangen und weitergeben: Die Bilder sprechen uns im Innersten an, und durch das Zulassen dieser inneren Prozesse beginnen Shantas Bilder zu leben.

 

Shanta: Vergebung (2011, 1.20 x 1.00 m, Mischtechnik, Acryl auf Leinwand)

Shanta: Vergebung (2011, 1.20 x 1.00 m, Mischtechnik, Acryl auf Leinwand). (Quelle)

 

In „Vergebung“ findet sich die in der spirituellen Kunst seit jeher verbreitete Kreis- und Kugelsymbolik, hier in Verbindung mit christlichem, taoistischem und anthropologisch-mythologischem Gedankengut: Die Taube in einer mehrringig konzentrischen Kugel ist zugleich der christliche Heilige Geist, als auch die eine leuchtende Kugel, die durch ihr bedingungsloses Geben von Licht und Leben zu jedem Zeitpunkt Vergebung bewirkt. Dieses Lichtwesen zeigt sich in teils menschlicher Gestalt, durch offene, gebende Hände, die durch ihre Stigmata (?) an den christlichen Gottessohn erinnern. Diese Hände nähren die Wesen innerhalb und ausserhalb des Yin-Yangs, der Sphäre der weltlich-dualistischen Kräfte. Die verkörperten Seelen von Mann und Frau arbeiten in und mit dieser Sphäre, wo sie durch ständige Bemühung um Balance – und Vergebung – innere Harmonie erleben können. Die Körper von Frau und Mann sind durch sich überschneidende transparente Kugeln mit dem Göttlichen verbunden. Diese Kugeln ergeben eine dreiteilige Kette, die die Abfolge „Herz“ – „Geben“ – „Licht“ assoziiert: ein Geben von Herzen kommt dem inneren und äusseren Aufleuchten gleich. Vergebung unterstützt – oder ist sogar gleichbedeutend – mit diesem Öffnungsprozess.

Gut möglich, dass die alte Kugelsymbolik, die in Shantas „Vergebung“ in einer sehr feinen und schönen Art zur Geltung kommen, irgendwann durch die „Leuchtstruktur Mouches volantes“ inspiriert wurde. Denn es ist diese leuchtende Struktur, die durch den Herz-Geben-Licht-Öffnungsprozess aufzuleuchten beginnt.

Zum Bild „Vergebung“ hat Shanta ein Gedicht mitgesendet, deren Poesie zwischen Herz und Verstand, zwischen den Realitäten der kosmischen Leuchtstrukturkugel und des irdischen Alltags vermittelt.

Jeden Tag eine neue Chance
die Entscheidung des Herzens zu treffen.
Vergib mir, dass ich wegen lähmender Angst vor Veränderung,
mich für Deine kostbaren Geschenke nicht entscheiden kann.
Schenk mir Mut, Deine Weisheit zu erkennen.
Schenk mir Mut, die Lebensfreude anzunehmen.
Schenk mir Mut wieder zu leben.
Vergib mir das Festhalten,
Vergib mir meine Schwächen,
die aus Unwissenheit die inneren Ressourcen sperren.
Vergib mir meine Unfähigkeit zu vergeben.
Vergib mir meine Ohnmacht,
obwohl ich weiß, dass ich durch Deine Kraft lebe.
Vergib mir meine Unfähigkeit aus Deiner Weisheit zu schöpfen.
Ich bin bereit.
Es ist mein freier Wille, ich will.
Ich vergebe bedingungslos.
Ich vergebe mir.
Ich vergebe den anderen.
Ich lasse los – Bewusstes und Unbewusstes.
Indem ich bewusst vergebe,
öffnet sich in mir ein neuer freier Raum.
Ich bin leicht, Ich bin frei.
Es entsteht ein heilsamer Raum in mir.
Mit jedem Atemzug fülle ich ihn mit Deiner Weisheit.
Heilig bist Du in Mir – Gott – Danke.


Link: www.galerie-shanta.de

 

Kreisornamentik in der Industal-Kultur

Die Industal-Zivilisation gehört neben Ägypten und Mesopotamien zu den frühsten Hochkulturen der Welt. Im heutigen Süd-Pakistan und Nordwest-Indien blühte zwischen 2500 und 2000 v. Chr. eine Zivilisation mit hunderten Ortschaften, dutzenden geplanten Städten, Handwerkszentren für Schmuck, Edelmetalle und Töpferware, sowie Handelswegen bis Mesopotamien

 

Kreisornamentik der Industal-Kultur. Mouches-volantes-Kugeln in der Mandala-Anordnung?

Kreisornamentik der Industal-Kultur. Mouches-volantes-Kugeln in der Mandala-Anordnung?

 

Da die Indus-Schrift bisher nicht entziffert wurde, ist kaum bekannt, wie diese Kultur funktionierte, wer sie regierte, was die Menschen glaubten. Nur archäologische Funde lassen einen Hauch dessen Verspüren, was für die Industal-Bewohner wichtig genug gewesen war, um es in überdauerndem Material festzuhalten. Dazu gehören beispielsweise die zahlreichen Siegel, die neben Inschriften und Darstellungen von Menschen und Tieren auch geometrische Formen zeigen. Leere und punktierte Kreise mit einem oder mehreren Ringen gehören dabei zu den Motiven, die immer wieder begegnen. Ob und in welchem Ausmass diese Kreise auf Mouches volantes Bezug nehmen, bleibt ein Rätsel.

Mehr dazu im Hauptartikel dieses NL: „Mouches-volantes-Strukturen in der Industal-Kultur

 

Diese Bilder findet ihr z. T. auch in der Galerie sowie im Forum, wo sie zur Diskussion stehen. Ihr habt eigene Zeichnungen von Mouches volantes oder anderen entoptischen Phänomenen (Sternchen/Kreiselwellen, Nachbilder)? Oder ihr wisst von realistischen, künstlerischen und religiösen Darstellungen solcher Erscheinungen? Dann sendet mir das Bild oder gebt mir den Tipp, ich würde es gerne im Newsletter, in der Galerie oder auch im Forum veröffentlichen.

 

 

 

In eigener Sache


Veröffentlichungen von Floco Tausin


Veröffentlichungen von Floco Tausin

Eine vollständige Liste mit allen bisherigen Veröffentlichungen (Monografien, Sammelbände, Zeitschriften) findet ihr auf der Website. Diese neu veröffentlichten Artikel könnt ihr im deutschen oder englischen Mitgliederbereich herunterladen.

 

In the Eye of Ra – Floater Structures in the Visual Arts of Ancient Egypt
In Western culture, the phenomenon of vitreous floaters (or muscae volitantes) is primarily understood in line with modern ophthalmology as "vitreous opacities". The review of visual arts from former and non-Western cultures representing mythical and spiritual ideas, however, discloses abstract symbols that resemble the typical structures of eye floaters. This suggests that floaters have been widely interpreted as a mythical or spiritual phenomenon; and that there might be a perceptual dimension of floaters that modern ophthalmology fails to see. This article provides a trip to the visual worlds of Pharaonic Egypt and suggests that vitreous floaters have found their way into the art and imagination of this ancient civilization.

Published:
- Ovi Magazine, February 2012. www.ovimagazine.com (23.2.12)
- Ufodigest, 24.2.12. www.ufodigest.com (26.2.12)
- Mystic Living Today (March 12). www.mysticlivingtoday.com (15.3.12)

 

Schamasch, Ischtar und Igigi – Mouches-volantes-Strukturen im antiken Mesopotamien
Das Phänomen der Mouches volantes wird in unserer Kultur vorwiegend im Einklang mit der modernen medizinischen Sicht verstanden, wo es als „Glaskörpertrübung“ gilt. Die Sichtung bildlichen Materials aus früheren und aussereuropäischen Kulturen offenbart jedoch immer wieder abstrakte Zeichen, die den typischen Strukturen der Mouches volantes ähneln. Dass Mouches volantes womöglich als spirituelles Phänomen gedeutet wurde, lässt auf eine Wahrnehmungsdimension des Phänomens schliessen, für die die moderne Medizin bis heute kein Interesse zeigt. In diesem Artikel werden Mouches-volantes-Formen in der Bilderwelt Mesopotamiens vorgestellt, der Wiege der Zivilisation in Vorderasien.

Veröffentlicht in:
- Virtuelles Magazin 2000, 60 (September 2011). vm2000.net (16.9.11)

 

Goose Bumps: Phenomenon of Spirituality and Body-Mind Cleansing?
Many of us experience that prickly feeling with our body hair standing on end and our skin in goose bumps at various times. This is often associated with chills, shivers and certain emotional states. Less known, however, is that this prickle is informative and effective in the fields of health care and spirituality. This is suggested by both medical studies and the experience of spiritual masters from various cultures.

Published:
- The International Journal of Healing and Caring (IJHC) 11, no. 3. www.wholistichealingresearch.com (10.9.11)

 

In-depth observations on eye floaters – a challenge to ophthalmology
For centuries, scholars try to find an explanation for the mobile, scattered and transparent spheres and strings in our visual field. Early on in ophthalmological tradition, the origin was thought to be in the eye. The phenomenon was considered a disorder or degeneration somewhere between cornea and retina. Today, eye floaters are believed to be an opacity of the vitreous. However, careful observation of floaters reveals properties that challenge this dominant view and call for a reconsideration of the ophthalmological explanation.

Published:
- Phenomena Magazine 30 (October 2011)
- Sciences of Traditional Chinese Medicine. www.sotcm.com (26.10.11)
- Sensitive Skin, Essays, Fall 2011. www.sensitiveskinmagazine.com (24.1.12)

 

„Hair standing on end“. Prickle feelings in spirituality and holistic medicine
Many of us experience that prickle feeling with the body hair standing on end and the skin looking like “goose bumps” time and again. It is usually associated or identified with chills, shiver and certain emotional states. Less known, however, is that this prickle is informative and effective in the fields of health care and spirituality. This is suggested by both medical studies and the experience of spiritual masters of different cultures.

Published:
- Ovi Magazine. www.ovimagazine.com (26.5.11)

 

Das Prickeln des Yogi. Die Bedeutung der Gänsehaut in der indischen Tradition
Wir alle kennen dieses Prickeln auf der Haut, bei dem sich die Körperhärchen aufstellen, die so genannte „Gänsehaut“. Für die gelehrten Inder vergangener Jahrhunderte hatte dieses Phänomen gesundheitliche, sexuelle und vor allem spirituelle Bedeutungen. Die Gänsehaut wird dabei in ihrem ganzen Spektrum wahrgenommen: Sie kommt sowohl in positiven wie negativen, in profanen wie religiösen Situationen vor.

Veröffentlicht in:
- Yoga und Ganzheitliche Gesundheit 63, 2011

 



Zu guter Letzt


Feedback des Quartals

„Ich danke Dir vom Herzen für das Buch " Mouches Volantes". … Meine Mouches-Volantes habe ich schon vor dem Lesen Deines Buches entdeckt, jedoch wusste ich damit nichts anzufangen. Beim Lesen des Buches stellte ich fest, dass alles, was Du beschrieben hast, bei mir selber entdeckt habe.“

– -- Evelyn

„Kann ich Ihnen helfen?“

– Wahrsager und Wunderheiler V. Y.


Danke, Evelyn, für deine schöne Rückmeldung. Und danke der Nachfrage, V. Y..Smile

Floco Tausin

 

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