Informationen: Vitrektomie und Laser
Vitrektomie und Laserbehandlung bei Mouches volantes nwissenheit

Vitrektomie und Laserbehandlung

Informationen über die zwei derzeit angebotenen Behandlungen von mouches volantes (Glaskörpertrübungen): die Laserbehandlung und die Vitrektomie. Floco Tausin erklärt, weshalb diese Behandlungen bei den meisten Betroffenen nicht die erwünschte Wirkung zeigt, und weshalb es bis heute unmöglich ist, die meisten mouches volantes auf eine herkömmliche, materialistische Weise zu behandeln.


Heilung von mouches volantes erwünscht?

Manche von euch sind wegen den mouches volantes in grosser Verzweiflung. Denn sie beeinträchtigen euer Leben. Sie bringen eine Veränderung, die ihr als solche nicht wünscht. Ihr würdet weit gehen, um sie loszuwerden. Ihr habt von der Laserbehandlung und der Vitrektomie gehört oder diese empfohlen bekommen. Ihr habt euch informiert und ihr wisst, dass die Laserbehandlung oder die Vitrektomie erfolgreich sein kann. "Wäre so eine Behandlung nicht auch etwas für mich?" fragt ihr euch.

Na gut, schauen wir uns das doch mal an:

Zuerst muss ich wiederholen, was bereits im Intro gesagt wurde: Es geht hier nicht um diffuse, grossflächige Erscheinungen, die auf tatsächliche Trübungen im Glaskörper oder auf Netzhautablösung hinweisen. Sondern ich schreibe ausschliesslich über jene mouches volantes, die "altersbedingt" auftreten, die mehrheitlich scharf konturiert und transparent sind, die als harmlos gelten und die von einem Augenarzt von aussen nicht festgestellt, vom Betroffenen aber aufgezeichnet werden können.
Zur genauen Abgrenzung der als harmlos geltenden, beweglichen und klar unterscheidbaren mouches volantes von den problematischen diffusen Trübungen (Einlagerungen): siehe Abbildungen
(pdf-Datei).


Die Laserbehandlung

Zur Behandliung mit dem Laser (Nd-YAG) ist folgendes zu sagen: Die wenigen Laserspezialisten, die hier Hilfe gegen störende Partikel im Auge versprechen, können gegen die mouches volantes überhaupt nichts ausrichten. Aufschlussreich sind die strengen Auflagen, die ein Patient erfüllen muss, um Aussicht auf Heilung zu haben: Beispielsweise muss die Zahl der Glaskörpertrübungen im Auge gering sein. Dann müssen sich die Partikel in einem genügend grossen Abstand sowohl zur Linse, als auch zur Netzhaut befinden – erst dies ermöglicht eine gefahrlose Laserbehandlung. Weiter gibt es Auflagen, was den Zustand der Netzhaut sowie die Grösse, die Art und die Beweglichkeit der Trübungen betrifft. Auf jeden Fall müssen sie vom Arzt entdeckt und fotografiert werden können. Wenn sie aber als klare, unterscheidbare Punkte und Fäden statt als diffuse Masse erscheinen; wenn sie beweglich sind, und vom Patienten genau gezeichnet, vom Arzt aber nicht festgestellt werden können, so sind diese Trübungen nicht behandelbar – und genau dies trifft auf die Mehrheit der mouches volantes zu. Damit wird bestätigt, dass mouches volantes mit dem Laser nicht behandelt werden können. Mehr noch: Nach Berichten von Patienten zufolge können gerade durch die Laserbehandlung neue mouches volantes im Blickfeld auftauchen.

http://www.eyefloaters.com
(Laserbehandlung des amerikanischen Arztes John Karickhoff. Detaillierte Ausführungen über die Kriterien, die jemanden zum Kandidaten für eine Laserbehandlung machen, über die verschiedenen Arten von mouches volantes und ihre Kurierbarkeit. Argumente gegen eine Vitrektomie. Sprache: Englisch.)

http://www.vitreousfloaters.com
(Der amerikanische Arzt Scott Geller informiert über die Behandlung von floaters mit dem Nd-YAG-Laser in seiner Praxis. Sprache: Englisch.)


Die Vitrektomie

Die Vitrektomie ist ein operativer Eingriff am Auge, wobei der Glaskörper ganz oder zum grössten Teil abgesaugt und durch Wasser, Gas oder Silikonöl ersetzt wird. Sie wird meistens bei Netzhaut- und entzündlichen Glaskörperschäden durchgeführt und kann dort durchaus positive Resultate erzielen. Bei den mouches volantes aber wird die Operation normalerweise nicht durchgeführt. Denn einerseits werden die fliegenden Mücken von den meisten Augenärzten als zu harmlos für einen solchen Eingriff eingestuft. Anderseits ist keineswegs garantiert, dass die störenden Partikel künftig nicht mehr wahrgenommen werden. Denn der Glaskörper kann nie bis ganz an die Netzhaut heran abgesaugt werden, und so verbleiben immer einzelne Teilchen im Auge, die wiederum Schatten auf die Netzhaut werfen können.
Wer die Vitrektomie ausprobieren will, nimmt Sekundärschäden in Kauf, in den meisten Fällen eine Linsentrübung, erneute Netzhautschäden und Sehschwund bis hin zum Verlust des Sehsinnes. Modernere Verfahrensweisen begrenzen heute zwar die Sekundärschäden, und die Zustände der Patienten nach einer Vitrektomie sind nicht mehr so haarsträubend wie früher. So wird heute die Vitrektomie allein zur Entfernung von Glaskörpertrübungen vermehrt angeboten – eine Entwicklung, die unter den Augenärzten kontrovers diskutiert wird. Alles in allem ist die Vitrektomie keine sichere und effektive Methode, um mouches volantes loszuwerden.

http://www.stlukeseye.com
(Diese Seite informiert kurz und knapp über die Vitrektomie: was sie ist, wann sie zum Einsatz kommt, welche Techniken angewendet werden, was die Patienten nach dem Eingriff erwartet. Sprache: Englisch.)

http://www.charles-retina.com
(Fragen und Antworten über die Ursachen von Lichtblitzen und mouches volantes. Informationen über deren Behandlung durch die Vitrektomie. Sprache: Englisch.)

http://www.ksl.ch
(Dr. med. Senn, Co-Chefarzt Augenklinik, Kantonsspital Luzern, beantwortet Fragen zur Vitrektomie. Sprache: Deutsch.)

http://krankenhaus-am-rosarium.de
(Informationsseite des Krankenhaus am Rosarium in Deutschland. Kurze Erklärung der Vitrektomie. Sprache: Deutsch.)


Fazit:
Die hier besprochenen mouches volantes sind weder durch die Behandlung mit dem Laser (Nd-YAG) noch durch die Vitrektomie "heilbar".

Also: Es gibt durchaus entoptische Erscheinungen, die auf eine Netzhautablösung oder andere ernsthafte Komplikationen im Auge hinweisen und die allenfalls mit dem Laser oder durch die Vitrektomie behandelt werden können. Doch wer die Diskussionsforen über mouches volantes aufmerksam liest, wird feststellen, dass diese ganz klar die Minderheit darstellen. Das grosse Problem besteht darin, dass solche Phänomene, die auf wirkliche Augenkrankheiten hinweisen, in einen Topf mit den hier besprochenen mouches volantes geworfen werden. Dies schafft Verwirrung und Ängste unter den Betroffenen.
Mittlerweile sollte aber klar sein, dass die mouches volantes nicht „geheilt“ werden können. Es gibt bis heute keine medizinisch-materialistische Lösung dafür. Für Menschen mit mouches volantes gibt es nur eine Lösung: Das Wissen darum, was diese mouches volantes wirklich sind. Und dieses Wissen ist nicht durch die Schulmedizin zu erlangen.


Das Problem der Unwissenheit

Das Wissen, welches heutzutage hauptsächlich gefördert und gepflegt wird, ist ein materialistisches Wissen. Vertreter dieser philosophischen Strömung gehen davon aus, dass sich jede Erscheinung, die wir mit unseren Sinnen erfassen können, auf materielle Grundbausteine zurückführen lässt. Nichts kann über die Materie hinausgehen, selbst für „Geist“ oder „Bewusstsein“ wird eine materielle (biologische, neurophysiologische, chemische) Grundlage propagiert – und was empirisch nicht bewiesen werden kann, ist irrelevant oder schlicht nicht existent.
Seher wie Nestor lehnen ein solches Denken als unvollkommen ab. Dieses einseitige Erschaffen von materialistischen Werten ist für sie nichts als Unwissenheit. Ärzte sind in diesem Sinne Unwissende, wenn sie nach materialistischen Lösungen für eine angenommene Augenabnormität, für eine Augenkrankheit oder schlicht für einen harmlosen, aber unerwünschten Alterungsprozess suchen. Diese Ärzte wirken mit ihren Ratschlägen der einzigen Lösung entgegen, die es für mouches volantes gibt: Das wirkliche Wissen um diese Punkte und Fäden, das durch den Fortschritt in der eigenen Bewusstseinsentwicklung gewonnen wird.
Unwissende sind aber auch jene Betroffene, die immer lauter nach Lösungen von Seiten der Medizin schreien. Sie können ebenfalls nur an materielle Teilchen im oder Verdichtungen des Glaskörpers denken, und sie versuchen daher ihre mouches volantes mit allen Mitteln loszuwerden. Es sind Betroffene, die sich als Opfer einer heimtückischen Augenkrankheit verstehen, heimtückisch deshalb, weil sich dadurch ihr gewohntes Leben verändert.


Der richtige Umgang mit den mouches volantes

Der Seher Nestor beschreibt die mouches volantes als erste Erscheinungen einer Leuchtstruktur. Diese Struktur wird durch unser Bewusstsein gebildet.
Dieses Wissen hat für uns aber keinen Wert, solange wir dies nicht selbst erfahren. Nur durch Bewusstseinsentwicklung können wir diese Struktur nach und nach enthüllen und sehen. Jede und jeder von uns kann zur Seherin oder zum Seher des Bewusstseins werden.
Arbeitet daher an euch selbst. Wenn euch die mouches volantes Angst machen, dann sucht die Hilfe nicht in der Medizin, sondern helft euch selbst. Untersucht sie. Studiert sie. Schaut nicht weg, sondern schaut hin. Solange, bis die Ängste und Sorgen nachlassen. Und wenn das geschieht, dann werdet ihr sie unvoreingenommen und in Ruhe als das betrachten können, was sie eigentlich sind: weder Krankheit, noch Abnormität, sondern Punkte und Fäden, die ihr mit eurem Bewusstseinslicht anreichern könnt.
Um es mit den Worten von Nestor auf den Punkt zu bringen: Betrachtet die mouches volantes als Erscheinung eurer eigenen Bewusstseinsstruktur, die aufzuleuchten beginnt, wenn ihr nach geistiger Entwicklung trachtet und konsequent dafür lebt. Betrachtet die mouches volantes nicht als das Ende eures gewohnten, bisherigen Lebens, sondern als Anfang eines neuen, bewussteren Lebens.

Die folgenden Literaturangaben liefern einen Einblick in die wissenschaftliche (physiologische, medizinische, historische) Erforschung der mouches volantes. Einzelne Studien davon können per E-mail beim Leuchtstruktur Verlag angefordert werden: siehe Bibliografie (pdf-Datei vom Juni 2008).


Weitere Informationen zum Thema: "Mouches Volantes - Die Leuchtstruktur des Bewusstseins" findet ihr unter: www.bewusstsein.ws.