Leuchtstruktur Shop: Mouches volantes bei den Indianern Nordamerikas - Teil 2

Mouches volantes bei den Indianern Nordamerikas - Teil 2: Sonnenscheiben und Medizinräder

(Artikel von Floco Tausin, PDF-Datei)

Mouches volantes – Glaskörpertrübung oder Bewusstseinslicht? Der Blick auf die Kunst früherer und aussereuropäischer Kulturen lässt vermuten, dass Mouches volantes für eine Vielzahl von Menschen eine spirituelle Bedeutung hatten. In diesem Artikel werden Mouches-volantes-Motive in den Kulturen der nordamerikanischen Indianer vorgestellt.

Dieser Artikel basiert auf der Erfahrung, dass eine bestimmte Art von Mouches volantes – die „Leuchtstruktur Mouches volantes“ – mehr sind als eine „Glaskörpertrübung“, wie die Augenheilkunde behauptet. Diese Einsicht kam zu mir durch meinen Lehrer, dem Seher Nestor (Tausin 2012, 2010a, 2008, 2006b). In meiner weiteren Forschung fand ich zahlreiche Hinweise darauf, dass Mouches volantes – zusammen mit anderen entoptischen Erscheinungen – von früheren Menschen vieler Kulturen wahrgenommen und künstlerisch überliefert wurden (z.B. Tausin 2011a, 2011b). Wahrscheinlich wurden sie im Zuge bewusstseinsverändernder Ritualpraktiken vermehrt gesehen und mythisch oder spirituell gedeutet (vgl. Tausin 2010b, 2006a). Dieser Artikel unterstützt diese Vermutung, indem er Mouches-volantes-Strukturen in einigen der indigenen Kulturen Nordamerikas präsentiert. Die Kulturen der Subarktis und der Nordwestküste kamen bereits in einem anderen Artikel zur Sprache (Tausin 2013), hier sollen einzelne Kulturen in Kalifornien (Chumash), im Grossen Becken (Shoshone), die Pueblo-Kulturen im Südwesten, die Algonkin- und Sioux-Gruppen im Osten und der Grossen Prärie, sowie die Erdhügelbauer-Kulturen im Südosten betrachtet werden...