Glaskörpertrübungen ( fliegende Mücken)
Glaskörpertrübungen: Mouches volantes oder fliegende Mücken ntro

Glaskörpertrübungen: Mouches volantes oder fliegende Mücken

Der Autor Floco Tausin über die mouches volantes und deren Erklärung: Warum sie weder Augenkrankheit noch Alterserscheinung sind, sondern mit der Entwicklung unseres Bewusstseins zusammenhängen.


Der Ärger mit den Glaskörpertrübungen

Manche von euch sehen kleine Fädchen, Pünktchen, trübe Schlieren, Fuseln oder Ringlein – oder wie auch immer man sie nennen will. Diese Erscheinungen bewegen sich in eurem Gesichtsfeld, sie scheinen darin herumzuschwimmen, oder genauer: sie scheinen sich mit eurem Blick mitzubewegen. Meistens dringen sie bei Tageslicht in euer Bewusstsein, sobald ihr gegen eine helle Fläche oder gegen den Himmel schaut. Und wenn ihr sie richtig betrachten wollt, dann gleiten sie weg.
Manche von euch haben sich vielleicht schon daran gewöhnt, andere empfinden sie als störend, und dann gibt es diejenigen, die überzeugt sind, an einer unheilbaren Augenkrankheit zu leiden, an irgendeinem unaufhaltbaren, degenerativen Prozess im Inneren des Auges. Letztere fürchten oft um ihr Augenlicht.


Was sind mouches volantes?

Was sagt nun die Medizin dazu? Sie sagt, dass ihr an einem so genannten entoptischen Phänomen leidet. Dies ist eine Erscheinung, deren Ursachen innerhalb des Auges liegt, die ihr aber ausserhalb, in eurem Blickfeld wahrnehmt. In der Medizin ist diese Erscheinung als Glaskörpertrübungen oder mouches volantes bekannt, der deutsche Ausdruck dafür lautet "fliegende Mücken".
Um es gleich vorweg zu nehmen: Mouches volantes sind keine Augenkrankeit. Aber Achtung: Es gibt eine Vielzahl entoptischer Erscheinungen, die unter der Bezeichnung mouches volantes kursieren oder mit diesen in Verbindung gebracht werden. Beispielsweise jene, die auf eine Ablösung der Netzhaut hindeuten und tatsächlich zur Erblindung führen können, sofern sie nicht behandelt werden. (Zur genauen Abgrenzung der als harmlos geltenden, beweglichen und klar unterscheidbaren mouches volantes von den problematischen diffusen Trübungen (Einlagerungen): siehe
Abbildung (pdf-Datei)).
Wenn ihr also grosse, undurchsichtige schwarze Flecken seht, die den Eindruck von Russ oder Russregen machen; wenn es bei euch im Auge blitzt, funkt oder stark flimmert; wenn ihr das Gefühl habt, dass sich ein ganzer Vorhang über euer Auge zieht – dann geht zum Augenarzt. Netzhautablösungen treten jedoch ziemlich selten auf. Die meisten Leute mit Fuseln, Fädchen, Pünktchen vor den Augen sehen die harmlosen mouches volantes. Und um diese geht es hier.
Was sind also mouches volantes? Die Ärzte scheinen sich einig, dass es sich dabei um mehr oder weniger transparente Verdichtungen im Glaskörper handelt. Der Glaskörper ist jene geleeartige klare Masse, die den Augapfel ausfüllt. Wenn nun das Licht in das Auge fällt, werfen diese Verdichtungen einen Schatten auf die Netzhaut. Die Netzhaut ist eine aus Zellen bestehende, lichtempfindliche Schicht an der hinteren Augenwand, welche die von aussen kommenden Informationen an das Hirn weiterleitet und auf diese Weise das Sehen ermöglicht.


Wie entstehen mouches volantes?

Aber wie entstehen diese Glaskörpertrübungen? In der Augenheilkunde sind verschiedene Ursachen bekannt: Mouches volantes sind feine Fasern des Glaskörpergerüstes, die sich durch das altersbedingte Schrumpfen des Glaskörpers verklumpen. Oder: Es sind Fasern, welche sich aus dem Glaskörper gelöst haben, wenn dieser sich im Laufe der Zeit von der Netzhaut abhebt. Oder: Es sind Zellen oder Teile von Zellen, die seit der Geburt im Glaskörper zurückgeblieben sind und später beweglich werden, wenn sich der Glaskörper im Laufe des Lebens zunehmend verflüssigt. Oder: Es sind deplazierte Unreinheiten wie verklumpte Proteine, weisse Blutkörperchen, rote Blutzellen oder abgestorbene Zellen im Glaskörper oder zwischen diesem und der Netzhaut.


Mouches volantes als Krankheit?

Der Punkt ist: Was ihr da seht, wird allgemein als eine Abnormität aufgefasst, als eine Degeneration, als eine Krankheit. Anders gesagt: Normale, gesunde Menschen haben keine Glaskörpertrübungen. Das ist auch der Grund, dass viele von euch diesen mouches volantes ablehnend gegenüberstehen und sie weghaben möchten: Im besseren Fall werden sie als störend und lästig empfunden. Im schlimmeren Fall leiden die Betroffenen psychisch darunter. Ja, einzelne erleben sie als so verheerend, dass sie sogar bereit wären, die Risiken der Vitrektomie oder einer Laserbehandlung in Kauf zu nehmen, nur um die mouches volantes wegzubringen (das Thema wird auf der Seite Unwissenheit behandelt).
Die mouches volantes stossen in unserer Gesellschaft also auf Ablehnung. Denn wer will schon an einer Krankheit oder auch nur an einer natürlichen Alterserscheinung leiden, die die Sicht beeinträchtigt und gegen die es keine Medikamente, keine effektive und risikolose Behandlung gibt?


Mouches volantes als Erscheinung der Bewusstseinsentwicklung!

Das aber ist ein grosses Missverständnis. Die so genannt harmlosen, beinahe transparenten mouches volantes sind keine Augenkrankheit, sondern eine natürliche Erscheinung bei Menschen, die ihr Bewusstsein weiterentwickelt haben – ob sie das nun wissentlich getan haben oder nicht.
Ich sage dies aufgrund von meinen eigenen Erfahrungen, die ich infolge eines Zusammentreffens mit einem wissenden Menschen gemacht habe. Dieser Mensch nennt sich selbst Seher. Was wir als mouches volantes oder Glaskörpertrübungen bezeichnen, nennt er Bewusstsein, das unmittelbar gesehen werden kann. Und zwar von allen, die ihr eigenes Bewusstsein in sich entwickelt. Durch diese Begegnung habe ich mein Leben in diesem Sinne geändert.
Mit Hilfe dieses Sehers, er nennt sich Nestor, wurde ich mir allmählich der Bedeutung der mouches volantes gewahr. Zur Förderung meines Bewusstseins lehrte er mich die entsprechende Lebenshaltung sowie konkrete Übungen. Durch die Befolgung seiner Ratschläge erreichte ich eine immer bessere und klarere Wahrnehmung der Punkte und Fäden – eine unerlässliche Fähigkeit um zu bestimmen, was mouches volantes eigentlich sind. Meine Erlebnisse bei Nestor schildere ich in meinem Buch "Mouches Volantes. Die Leuchtstruktur des Bewusstseins"; für all diejenigen, die den Weg der Bewusstseinsentwicklung beschreiten wollen oder ihn bereits gehen, bietet es neuartige Erkenntnisse sowie Anregungen und Impulse für die individuelle Entfaltung.


Das Bewusstseinslicht in den mouches volantes

So komme ich heute dazu, zu erklären, dass diese mouches volantes mit der Entwicklung von unserem Bewusstsein zusammenhängen. Je mehr sich das Bewusstsein eines Menschen entfaltet, desto mehr verändern sich seine mouches volantes: Sie beginnen aufzuleuchten. Davon, dass die mouches volantes einem das Augenlicht rauben, kann also keine Rede sein. Die Punkte und Fäden sehen lernen bedeutet, sie zum Leuchten zu bringen. Und wenn sie leuchten, erhellen sie auch unsere Welt – denn die mouches volantes sind, gemäss Nestor, unmittelbar mit dieser Welt verbunden. Mit anderen Worten: Alle, die ihre Punkte und Fäden sehen lernen, arbeiten daran, mehr Bewusstseinslicht in diese Welt zu bringen.


Wahrnehmen und erkennen - das Sehen lernen

Wenn ihr also wissen wollt, was diese mouches volantes wirklich sind, dann werden euch all die medizinischen Studien und die Ratschläge der Ärzte nicht weiterbringen. Sie sagen euch nur, dass es für die mouches volantes keine angemessene Behandlung gibt. Nestor spricht klare Worte zu all jenen, die herausfinden wollen, was diese Punkte und Fäden wirklich sind: Ihr müsst euch ernsthaft damit auseinandersetzen. Ihr müsst selbst darauf schauen So oft als möglich. Und immer wieder. So werdet ihr das Sehen lernen.

Floco Tausin