Informationen über das Buch: Mouches Volantes - Die Leuchtstruktur des Bewusstseins.


Kopfzeile der Mouches Volantes News

Ganzheitlich "sehen"...

Die akuellen News von www.mouches-volantes.com
Dezember 2007 (4/07)

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Trennbild in den Mouches Volantes News

Punkte und Fäden vor den Augen: Glaskörpertrübung oder Bewusstseinslicht?

Dies sind die neusten Mitteilungen von Floco Tausin. Seit vielen Jahren widme ich mich der Erforschung von Bewusstsein und aussergewöhnlichen Bewusstseinszuständen durch Denken, Fühlen und eigenes Erleben. Die Vermittlung von Nestor, einem im Emmental lebenden Seher, führte mich zu einem ganzheitlichen Studium der so genannten Mouches volantes (frz. für fliegende Mücken), siehe Bilder. Dies sind bewegliche Punkte und Fäden vor unseren Augen, deren Veränderlichkeit erfahrungsgemäss veränderten Bewusstseinszuständen entsprechen. Die Hauptthese von Nestor, die in meiner Arbeit überprüft werden soll, ist so originell wie provokativ: Mouches volantes sind erste Erscheinungen einer leuchtenden Bewusstseinsstruktur, in welcher wir einen Weg zu unserem geistigen Ursprung zurücklegen. Diesen Weg können wir sehen und erleben. Die Punkte und Fäden haben daher als Konzentrations- und Meditationsobjekt eine Schlüsselposition in unserer Bewusstseinsentwicklung.

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Trennbild in den Mouches Volantes News

Inhalt der News 4/2007


1) Hauptartikel: Migräne und Spiritualität
2) Lesertipp: Mouches volantes und Zen
3) Forumsdiskussion: Wie absolut ist der Weg in der Leuchtstruktur?
4) Aus dem wORLD wIDE wEB: Mouches volantes als Dunkle Materie
5) Bilder des Quartals: Salvador Dalí, Giovanni di Paolo
6) In eigener Sache: Englische Übersetzung von „Mouches Volantes“; Veröffentlichungen
7) Zu guter Letzt: Feedback des Quartals - die Weihnachtsausgabe

 

Trennbild in den Mouches Volantes News

Migräne und Spiritualität


Seit den 1990er Jahren werden Religion und Spiritualität in die Schulmedizin integriert und erfolgreich in Therapien gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt. Dieser Artikel ist ein Beitrag zu dieser Entwicklung und diskutiert die spirituelle Dimension der Migräne. Ausgehend von den subjektiven visuellen Erscheinungen der Migräne-Auren und im Hinblick auf ihre Nähe zu ekstatischen Formen der Spiritualität, verstehe ich den Migräne-Kopfschmerz als Resultat eines gesteigerten, aber gehemmten Energieflusses. Lösungsansätze lassen sich entsprechend bei spirituellen Lehren finden, die mit visuellen Erscheinungen arbeiten.

(Dieser Text basiert auf dem Artikel: Medizin und Religion – die spirituelle Dimension der Migräne-Aura)

 

Vor einiger Zeit wurde ich von Dr. Klaus Podoll, Oberarzt der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Aachen, für eine Stellungnahme zum Phänomen der so genannten visuellen Migräne-Aura angefragt. Dabei handelt es sich um eine subjektive visuelle Erscheinung, die dem eigentlichen Migräne-Kopfschmerz zeitlich vorausgehen kann. Für mich war dies eine überraschende und ungewöhnliche Anfrage. Zwar gehören subjektive visuelle Erscheinungen zu meinem Forschungs- und Interessensgebiet, doch dabei betrachte ich weniger ihre medizinische Dimension als ihre spirituelle. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass Herr Podoll auf seiner Website alternative Interpretationen und Ansätze der Migräne-Aura sammelt und präsentiert – aus pragmatischen Gründen, denn solche alternativen Zugänge können in der therapeutischen Behandlung bei einigen Migräne-Patienten positive Resultate bewirken. Dieses Ereignis ist Ausdruck einer Trendwende, die sich im medizinischen Bereich seit kurzem abzeichnet: Die Reintegration der Religion bzw. Spiritualität in die Schulmedizin, die seit den 1990er Jahren vorangetrieben wird.

Inzwischen konnte in mehr als hundert Studien festgestellt werden, dass Beschwerden und Krankheiten wie Diabetes, Leberkrankheiten, Herzkrankheiten, Krebs, Arthritis, chronische Schmerzen u.a. eher gelindert werden, wenn die Patientin oder der Patient spirituell aktiv ist, und dass religiöse Menschen allgemein mehr Lebensqualität geniessen, gesünder und länger leben und weniger zu Depression und Selbstmord neigen – vorausgesetzt, dass es sich um eine Religion handelt, die positive menschliche Werte wie Liebe, Gerechtigkeit, Fürsorglichkeit, Freiheit etc. betont. Der Grund für die gesundheitliche Wirkung von Religion und Spiritualität ist noch nicht im Detail geklärt, da er in der schwierig zu erfassenden Beziehung von Körper und Geist zu suchen ist. Allgemein gilt, dass Religionen die Gefühle der Menschen regulieren und somit auch auf das Immunsystem und die Psyche wirken.

Dieser Artikel ist ein Beitrag zu dieser Entwicklung. Es geht darum, das Phänomen der Migräne-Aura aus spiritueller Sicht zu beleuchten und somit die Migräne als ein körperlicher und geistiger Zustand zu begreifen, der mit der gelebten Spiritualität korrespondiert und von dort her zugänglich und veränderbar ist.

 

Migräne und Migräne-Therapien

Migräne-Kopfschmerz ist ein halbseitiger oft pulsierender Kopfschmerz, der häufig einhergeht mit einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Licht und Lärm, mit Übelkeit und Schwindel, teils sogar mit Krämpfen, Taubheits- und Lähmungserscheinungen. Die Dauer dieses Zustandes kann von einigen Stunden bis zu einigen Tagen reichen. Die genaue Entstehung der Migräne ist noch unklar, es gibt verschiedene neurophysiologische Theorien, die den Schwerpunkt auf Veränderungen der Durchblutung des Gehirns sowie der neuronalen Erregung der Nervenzellen legen. Auch genetische Faktoren haben einen Einfluss. Bekannt ist, dass eine ganze Reihe von Faktoren Migräne auslösen können, von gewissen Genussmittel wie Schokolade, Kaffee, Rotwein und gepökelten Speisen, über hormonelle Veränderungen im Körper und psychischen Belastungen bis hin zu klimatischen Bedingungen. Dutzende Millionen Menschen sind in den Industriestaaten Westeuropas und der USA von Migräne betroffen (ca. 12-14% der Frauen und 8% der Männer), wo die Krankheit jedes Jahr mehrere Milliarden Euro wirtschaftliche Kosten verursacht.

Die weite Verbreitung der Migräne schlägt sich auch in den Behandlungsmöglichkeiten nieder, die ausserhalb der Schulmedizin entwickelt wurden. Manche dieser Ansätze wurzeln in mittelalterlichen oder vorchristlichen europäischen Medizinsystemen, andere greifen auf die aussereuropäische Heilkunde zurück. Im Rahmen der westlichen Alternativmedizin werden sie oft von ihren kulturellen und religiösen Wurzeln isoliert und gezielt gegen Migräne eingesetzt. Solche typischen Therapien, von denen Erfolgsberichte bei der Migräne-Behandlung vorliegen, sind z.B. Akupunktur und Akupressur, Homöopathie, Meditation, Neurolinguistische Programmierung (NLP), allgemein Gebete und Spiritualität, Reizentzug, Shiatsu, Yoga, Autogenes Training u.a. Mittlerweile sind auch manche Schulmediziner dazu übergegangen, alternative spirituelle Methoden als flankierende Massnahme gegen Migräne einzusetzen, etwa spirituelle Fragen bei der Behandlung von Patienten einzubeziehen, oder sogar spirituelle Aspekte der Migräne anzusprechen.

 

Die visuelle Migräne-Aura – ein entoptisches Phänomen

Meines Wissens liegt der Fokus bei diesen alternativen Zugängen praktisch nie auf der Migräne-Aura, die bei einer Minderheit von Betroffenen (10-20%) die Migräne ankündigt. Dabei handelt es sich um subjektive „eingebildete“ sinnliche Wahrnehmungen, die dem Kopfschmerz maximal eine Stunde vorausgehen. Obwohl Auren alle Sinne betreffen können, beziehen sie sich meistens auf den Sehsinn. Eine visuelle Aura besteht aus mehreren unterschiedlichen Erscheinungen, typisch sind das Flimmern (sog. Szintillationen) und der Ausfall von Teilen des Gesichtsfeldes (Skotome). Beide können sich ausdehnen und über das Gesichtsfeld bewegen, vom Zentrum an den Rand des Sehfeldes wandern oder umgekehrt. Häufiger sind jedoch die atypischen visuellen Phänomene wie kleine leuchtende Punkte, weisse Punkte, dunkle Punkte, Zickzacklinien, Linien, Lichtflecke Lichtblitze, Nebelsicht.

Beispiel einer typischen Migräne-Aura in der rechten Gesichtshälfte

Quelle: Beispiel einer typischen Migräne-Aura in der rechten Gesichtshälfte.

 

Alle diese Erscheinungen können als „Formkonstanten“ (form constants) verstanden werden. (siehe newsfebruar2007.htm). Neben den Formkonstanten treten in Phasen der Migräne-Aura teilweise andere visuelle Phänomene in Erscheinung, die wir manchmal auch im Alltag sehen: Dazu gehören die Nachbilder, die „Sternchen“ und die Mouches volantes. Die Migräne-Aura ist somit ein so genannt entoptisches (subjektiv visuelles) Phänomen.

 

Intensitätssteigerung und verändertes Bewusstsein

Die hier vertretene Interpretation der Migräne geht von diesen entoptischen Phänomenen aus und basiert auf der Lehre von Nestor. Diese Erscheinungen haben in Kulturen, die eine rituelle Form der Bewusstseinsveränderung kennen, einen entsprechend hohen Stellenwert in deren Religion, Kunst und Gesellschaft. Neben den von Schamanen und Sehern praktizierten Ekstasetechniken kann auch Migräne ein Auslöser für entoptische Wahrnehmungen sein. Dexter/Friedman sahen bereits in den 1980er Jahren Ähnlichkeiten im veränderten Zentralnervensystem von Migräne-Patienten und von Schamanen in Trancezuständen. Und der Anthropologe Christian Rätsch macht in seiner „Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen“ auf die Ähnlichkeiten der Wahrnehmungsveränderungen bei Migräne und bei rituell eingesetzten Pflanzenwirkstoffen aufmerksam, die neurophysiologisch beide durch die Aktivierung bestimmter Neurotransmitter ausgelöst werden.

Dies alles lässt den Schluss zu, dass Migräniker in der Phase der Aura eine Stimulierung des Nervensystems erleben, die wir als „Intensitätssteigerung“ oder „erhöhter Energieumsatz“ begreifen können. Berichten zufolge manifestiert sich dieser Energieschub häufig schon vor dem Einsetzen der Aura, und bewirkt in den Betroffenen gute Laune, überschwängliche Freude und Offenheit oder auch intensive emotionale Trauer, Angst und Depression. Ein weiterer Hinweis für die erhöhte Energie sind die Gefühle des Kribbelns, Prickelns und des Schauers, die Migräniker während der Aura häufig erleben. Solche Gefühle treten üblicherweise in emotional bewegenden Momenten auf und sind daher in manchen religiösen Richtungen ein Zeichen für die Offenheit gegenüber dem Göttlichen (siehe newsseptember2007.htm). Diese temporäre Steigerung der Energie sowie die Offenheit hat insofern eine spirituelle Bedeutung, als sie das Bewusstsein und die Wahrnehmung von Menschen verändert – was von Ekstatikern, Mystikern, Schamanen und Visionären stets gesucht wurde, um leichter mit dem Göttlichen in Kontakt zu treten.

Während sich aber Schamanen und Ekstatiker während vielen Jahren auf solche Intensitätssteigerungen und Wahrnehmungsveränderungen körperlich und geistig vorbereiten, werden Migräniker „ins kalte Wasser“ geworfen. Manche vermögen zwar diese erhöhte Energie zu verarbeiten, was sich darin zeigt, dass der eigentliche Kopfschmerz nach den visuellen Auren ausbleibt. Den meisten jedoch fehlen die körperlichen und geistigen Voraussetzungen um damit umzugehen. Diese vermehrte Energie kann im Körper nicht frei und gleichmässig fliessen, und dies drückt sich entsprechend durch die typischen Migräne-Symptome aus: Kopfschmerzen, Übelkeit, Überempfindlichkeit, aber auch die Halbseitigkeit der Empfindungen.

Aus der Sicht der Ekstatiker sind diejenigen Menschen, denen solche ungebetenen und unkontrollierten Intensitätssteigerungen widerfahren, sensibler für Bewusstseinsveränderungen und haben entsprechend einen leichteren Zugang zu sich selbst. Für diejenigen, die bereit sind ekstatisch zu arbeiten, ist diese erhöhte Energie entsprechend eine Chance – nicht nur um die Schmerzen loszuwerden, sondern darüber hinaus auch ihr eigenes Bewusstsein weiter zu entwickeln.

Gemälde einer Betroffenen im Rahmen eines Wettbewerbs zum Thema

Quelle: Gemälde einer Betroffenen im Rahmen eines Wettbewerbs zum Thema.

 

Entoptische Spiritualität gegen Migräne

Die Inspirationen für diese ekstatisch-energetische Arbeit können wir bei jenen Religionen und spirituellen Lehren finden, die sich mit entoptischen Erscheinungen befassen. Nach meinen bisherigen Recherchen und meiner Einschätzung lassen sich Aspekte einer „entoptischen Spiritualität“ in den mystischen und visionären Richtungen des Hinduismus, Buddhismus und des Christentums finden, weiter auch ausserhalb der Schriftreligionen in schamanischen Gesellschaften, und schliesslich in modernen Anschauungen wie der esoterischen Aura-Lehre, Wilhelm Reichs Orgontheorie sowie Nestors mystischer Lehre von der Leuchtstruktur des Bewusstseins. In all diesen Fällen werden entoptische Erscheinungen in persönliche und spirituelle Zusammenhänge gestellt, auf diese Weise mit Sinn versehen und können somit Impulse für den Umgang mit den Migräne-Auren liefern.

Obwohl bereits eine gelungene spirituelle Deutung der Migräne günstige und schmerzlindernde Gedanken-, Gefühls- und Handlungsmuster bewirken kann, braucht es doch noch die konkreten körperlichen und geistigen Übungen, um sich auf diesen sich wiederholenden vermehrten Energiefluss vorzubereiten. Manche der erwähnten Lehren stellen eigene Praktiken zur Verfügung. Diese können wahlweise verwendet oder durch andere ersetzt werden. Wichtig ist, dass sie in den Alltag integriert und über längere Zeit ausgeführt werden, denn sie helfen, Energieblockaden im Körper zu beseitigen und die Energie gleichmässig im Körper zu verteilen:

- Gesunde, ausgewogene vegetarische Kost
- regelmässige Spaziergänge an der frischen Luft sowie körperliche Übungen, die die Beweglichkeit und das Einfühlen in den Körper betonen, z.B. Tanz, Yoga, Tai Chi etc.
- Atemübungen
- Konzentration, Meditation und Entspannungsübungen

Es ist kein Zufall, dass viele dieser Übungen und Praktiken im Rahmen der Alternativmedizin bereits erfolgreich gegen Migräne angewandt wurden.

Schliesslich ist der Moment der Erscheinung der entoptischen visuellen Aura selbst Teil der Heilung. Er muss so bewusst und aufmerksam wie möglich erlebt und untersucht werden. Idealerweise sind sich Migräniker in solchen Momenten bewusst, dass sie etwas Heiliges erleben, dass sie für eine kurze Zeit aus ihrem gewohnten Denken, Tun und Wahrnehmen ausbrechen und die Welt auf eine ganz andere Weise wahrnehmen können - wofür Ekstatiker und Schamanen ihr Leben lang arbeiten. Die erwähnten Übungen helfen dabei, in diesen Momenten ein solches Bewusstsein aufrechtzuerhalten und die mit diesem Zustand verbundenen Ängste zu überwinden. Wenn dies gelingt, verlieren die Auren ihren Schrecken. Das Beispiel des amerikanischen Künstlers Robert Bursik zeigt, dass dies keine leeren Worte sind. Bei ihm verschwanden die Kopfschmerzen, nachdem er die Auren, die ihn zunächst erschreckten, angenommen hatte. Bursik, der diese Wahrnehmungen mit Aussagen aus verschiedenen Religionen verbindet und die Ursache auf den Geist selbst zurückführt, ist seit drei Jahrzehnten sogar in der Lage, die Auren zu geniessen: „And if I let it, and take time, and watch it, it slows down, and I can enjoy the simple beauty of it for what it is.”

 

Quellen und Literatur:

Literatur

  • Bednarik, Robert G.; Lewis-Williams, J. D.; Dowson, Thomas A.: On Neuropsychology and Shamanism in Rock Art, in: Current Anthropology, Vol. 31, No. 1. (Feb., 1990), pp. 77-84
  • Dahlke, Rüdiger/Dethlefsen, Thorwald: Krankheit als Weg. Deutung und Bedeutung der Krankheitsbilder, München 1990
  • Dalsgaard-Nielsen, T.: The Nature of Migraine. Delivered in abbreviated form as a lecture at the Annual Meeting of the American Association for the Study of Headache in New York on 23rd June, 1973
  • Dexter, J./Friedman, A.: The myth and magic of migraine therapy. A look into the shaman's bag, in: Rose, F. (Hg.): Progress in migraine research 2, London 1984, S. 265-268
  • Duerden, Tim: An aura of confusion: ‘seeing auras - vital energy or human physiology?’ Part 1 of a three part series, in: Complementary Therapies in Nursing & Midwifery (2004) 10, 22–29
  • Eggetsberger, Gerhard H.: Hypnose. Die unheimliche Realität. Selbsthypnose, Fremdhypnose, Hypnose im Alltag, Wien u.a. 1992
  • Hallucinations, in: Steiger, Brad: The Gale Encyclopedia of the Unusual and Unexplained, Detroit u.a. 2003, Bd. 3, S. 143
  • Ilacqua, G.E.: Migräne headaches. Coping efficacy of guided imagery training, in: Headache 34 (1994), S. 99–102
  • Medicine, in : Encyclopaedia of Science and Religion, NY 2003, S. 552-556
  • Niv, David/Kreitler, Shulamith: Pain and Quality of Life, in: Pain Practice 1 (2, 2001), S. 150–161
  • Parris, Winston C. V./Smith, Howard S.: Alternative Pain Medicine, in: Pain Practice 3 (2, 2003), S. 105–116
  • Queiroz, Luiz P u.a.: Characteristics of Migraine Visual Aura, in: Headache 37 (1997), S. 137–141
  • Rätsch, Christian: Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen, Aarau 2001
  • Slager Johnson, Susan/Kushner, Robert F.: Mind/Body Medicine: An Introduction for the Generalist Physician and Nutritionist, in: Nutrition in Clinical Care 4 (5, 2001), S. 256–264
  • Schwendener, Urs: Antrhoposophie. Die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners. Ein alphabetisches Nachschlagewerk in 14 Bänden, Oberdorf 2000
  • Tausin, Floco: Mouches volantes und Trance. Ein universelles Phänomen bei erweiterten Bewusstseinszuständen früher und heute, in: Jenseits des Irdischen (3/2006)
  • Tausin, Floco: Mouches volantes. Bewegliche Kugeln und Fäden aus der Sicht eines Sehers, in: Q’Phaze. Realität … Anders! (4/2006)
  • Tausin, Floco: Entoptic Art – Entoptische Erscheinungen als Inspirationsquelle in der zeitgenössischen bildenden Kunst, auf: Extremnews (http://www.extremnews.com), 29.1.07
  • Tausin, Floco: Zwischen Innenwelt und Aussenwelt. Entoptische Phänomene und ihre Bedeutung für Bewusstseinsentwicklung und Spiritualität, in: Schlangentanz (3/2006)
  • Tausin, Floco: Meditation mit offenen Augen. Der visuelle Weg zur Entwicklung des inneren Sinns, in: Lebens(t)räume. Das Magazin für Gesundheit und Bewusstsein (4/2006)
  • Tausin, Floco: Wenn sich die Haare sträuben. Das Prickeln auf der Haut als universelles spirituelles Phänomen, in: Esotera (1/2007)

Links

 



Lesertipp:
Mouches volantes und Zen


Der Newsletter-Leser und subKULTur-Redakteur Hilbert von Sturzbach
hat Ähnlichkeiten zwischen Mouches volantes und den von Zen-Meister Dogen beschriebenen „Himmelsblüten“ entdeckt.

 

„Der Zen-Meister Reikun vom Berge Fuyo in der Provinz Fukushu im grossen Sung-Reich [= China] war am Anfang zum Zen-Meister Shishin vom Tempel Kishu gekommen und fragte: „Was ist denn Buddha?“ Kishu antwortete: „Wenn ich es dir sage, glaubst du es dann oder nicht?“ Meister [Reikun] sagte: „Wie sollte ich dem aufrichtigen Wort des ehrwürdigen Mönches denn nicht glauben?“ Kishu sagte: „Gerade du nämlich bist es!“ Meister [Reikun] sagte: „Wie ist dies [dass ich Buddha bin] zu bewahren?“ Kishu antwortete: „Gibt es eine krankhafte Trübung im Auge, so wirbeln die leeren Blüten herab.“

Dieser für den Zen-Buddhismus typische Dialog stammt aus dem Text „Kuge“, einer der 95 Schriften aus dem Shobogenzo. Das Shobogenzo ist das Hauptwerk des Zen-Meisters Dogen Kigen (1200-1253), der 1227 die Soto-Schule in Japan begründete, eine von drei grossen Schulen des japanischen Zen-Buddhismus. Die Texte im Werk geben Anweisungen zur Praxis, spekulieren über die Ununterscheidbarkeit von samsara (Wiedergeburtenkreislauf) und nirvana (der Erleuchtungszustand) und stellen die Lehre oft anhand alltäglicher Handlungen konkret dar.

Hilbert von Sturzbach, der sich selbst seit mehreren Jahren mit Zen beschäftigt, machte mich auf den Text „Kuge“ aufmerksam: Könnte es sein, dass Dogen mit dem Begriff „kuge“ auf die Mouches volantes oder ein anderes entoptisches Phänomen anspielt? Das Wort besteht aus ku (= Himmel, Leere, leer) und ge (= Blume, Blüte) und bezeichnet im Japanischen die Illusionen, die in den kranken, trüben Augen erscheinen. Dogen reizt diese Doppelbedeutung von ku in seiner metaphernreichen Sprache aus – weshalb die Übersetzung des Begriffs auch immer etwas anders ausfällt (bei den Übersetzern Ohashi/Eberfeld meistens als „leere Blüte“).

Quelle: Könnte mit dem Begriff „kuge“ das entoptische Phänomen Mouches volantes gemeint sein?

 

Neben dieser augenheilkundlichen Definition von kuge gibt es weitere Sachverhalte, die dafür sprechen, dass sich Zen-Meister Dogen mit entoptischen Erscheinungen auseinander setzte und ihnen eine spirituelle Bedeutung verlieh:

1) Dogen spricht sich gegen die pathologische Dimension von kuge aus: „Er [der Unwissende] erfährt nur gänzlich, dass es durch die krankhafte Augentrübung die leere Blüte gibt und er erfährt nicht gänzlich den Sachverhalt, dass durch die leere Blüte die krankhafte Augentrübung sein gelassen wird. Man soll wissen, dass der augenkranke Mensch des Buddha-Weges der ursprünglich erwachte Mensch ist …“

2) Das Auge ist der Ort, wo die kuge entstehen. Zudem haben wir mit dem „Herabwirbeln“ einen Hinweis auf die Beweglichkeit der Mouches volantes, v.a. ihre Bewegung nach unten.

3) Kuge sind wie die Mouches volantes zugleich immanent und transzendent: Die Himmelsblüte gedeiht zwar im Auge, ist aber nicht Teil dieser Welt, sondern der Leere (shunyata). Doch obwohl kuge von der Welt verschieden sind, sind sie in dieser Welt präsent und wahrnehmbar.

4) Kuge werden mit der buddhistischen Lehre und Aspekten davon identifiziert und haben dadurch, wie die MV, eine spirituelle, heilsrelevante Bedeutung.

Dafür, dass kuge als entoptisches Phänomen Teil der spirituellen Zen-Praxis ist, spricht zudem der Umstand, dass der Begriff in weiteren Texten vorkommt (die noch genauer untersucht werden müssten), auf die Dogen im Text Bezug nimmt. Welcher Art diese Praxis jedoch ist, ob es sich dabei um eine Inspiration für das tiefe Nachdenken über die wahre Natur unserer Welt handelt oder um eine konkrete visuelle Beobachtung, dies muss hier noch offen bleiben, genauso wie die Art der entoptischen Erscheinung, auf die kuge Bezug nimmt.

Vielen Dank, Hilbert, für diesen wertvollen Hinweis!

 

Falls ihr von irgendeinem grob- oder feinstofflichen Phänomen wisst, das als Mouches volantes interpretiert werden könnte; oder wenn ihr alternative Vorschläge habt, was MV eigentlich sind, dann sendet sie mir zu, ich bin sehr daran interessiert.

E-Mail: floco.tausin (at) mouches-volantes.com

 

Literatur:
Dôgen: Shôbôgenzô. Ausgewählte Schriften. Anders Philosophieren aus dem Zen. Zweisprachige Ausgabe. Übersetzt, erläutert und herausgegeben von Ryôsuke Ôhashi und Rolf Elberfeld, Tokyo 2006

 

Das Bild von Sylvie Fleury: fleury_here_comes_dec_05.

 

Forumsdiskussion:
Wie absolut ist der „Weg in der Leuchtstruktur“?

 

Der Forumbenutzer Crescendo nimmt seine Mouches volantes in anderer Anordnung wahr, als sie der Seher Nestor in seiner Leuchtstruktur des Bewusstseins beschreibt. Gibt es hier richtig und falsch?

Crescendo schrieb am 12.9.07 auf dem Floaters-Forum: http://floaters.communityhost.de

„(…) Laut Nestor gehen wir auf unserem Weg durch unser Bewusstsein den Weg von "unten rechts" nach "oben links" in der Struktur unserer Fäden von der rechten zur linken Bewusstseinshälfte. Ist das wörtlich zu verstehen? Ich habe meine Fäden untersucht und festgestellt, dass meine Grundstruktur sich von "unten links" bis nach "oben rechts" durch das linke Auge zieht. Im Rechten entdecke ich jedoch überhaupt keine Fäden. Ist die Tatsache, dass ich Linkshänder bin, entscheidend? Oder intepretiere ich dein Buch zu eng? (…)“

Nestor hat den Weg in seiner Leuchtstruktur so erlebt. Wenn ich dies in meinem eigenen Sehen nachzuvollziehen versuche, gibt es ebenfalls Dinge, die sowohl dafür als auch dagegen sprechen. Die Punkte und Fäden, die ich unten rechts sehe, sind grösser und unschärfer als die kleinen leuchtneden Pünktchen oben links, die kaum noch wegfliessen – dies deckt sich mit Nestors Beschreibung. Aber ich sehe auch oben mit dem rechten Auge Punkte, und unten links gibt es ebenfalls kleinere scharfe und leuchtende Punkte.

Was für Nestor hier zählt, ist der Gesamteindruck, nicht die Details. Dieser Gesamteindruck hat sich bei ihm aber über lange Zeit des Sehens allmählich entwickelt. Ich will damit sagen: Wenn wir mit den MV üben und meditieren, dann sollten wir das tun, was Nestor auch getan hat: einfach sehen und beobachten, was sich zeigt, so als wüssten wir nichts von einem System oder einem Prinzip dahinter. Das Prinzip dahinter wird sich uns enthüllen, wenn wir über längere Zeit Fortschritte in der Bewusstseinsentwicklung gemacht haben bzw. den Sprung in die linke Seite geschafft haben.

 

Link zum Floaters-Forum; wir diskutieren über folgende Themen:

- Mouches volantes und andere subjektive visuelle Erscheinungen aus medizinischer und spiritueller Sicht
- die Lehre von Nestor (Weltbild, Übungen, Alltagspraxis)
- eure eigenen Erfahrungen mit subjektiven visuellen Erscheinungen und Bewusstseinsentwicklung

 



Aus dem wORLD wIDE wEB:
Mouches volantes als „dunkle Materie“


Hat ´ne Weile gedauert, aber jetzt ist es soweit: Die Mainstream-Esoterik beginnt die Mouches volantes zu entdecken. Auf einer britischen Esoterik-Website ist klar: Mouches volantes sind keine Augentrübung sondern dunkle Materie.

 

Evolutionstheorie und Wunderglaube, Astrophysik und Hinduismus, UFO-Theorie und Nachtod-Konzepte, und vor allem jede Menge theosophischen Wirbel um die Rückkehr der „Meister der Weisheit“ – auf der britischen Website http://www.gperera.pwp.blueyonder.co.uk gehts bunt zu und her, und das nicht zu knapp. Grundsätzlich schön ist sie, diese Offenheit. Und nachvollziehbar der Wunsch, die einzelnen Blüten, die auf dieser Welt so spriessen, mit einem roten Faden zu einem sinnhaften und harmonischen Arrangement zusammenbinden zu wollen.

In diesem Fall besteht das Arrangement aus mehreren längeren und kürzeren roten Fäden, und einer der kürzeren Fäden sind – Überraschung! – die Mouches volantes (eng. eye floaters). Eine Überraschung ist dies allemal, denn bisher war mir neben Nestors Lehre keine andere bekannt, die die MV so deutlich beim Namen nennt und spirituell interpretiert.

Wie also geht die Story mit den MV bei den Engländern? „As an esoterist and a follower of Ageless Wisdom I am of the opinion that floaters are usually caused by some people’s ability to see etheric matter or dark matter. It is an evolutionary development for mankind and most people have not yet developed this ability.“

MV sind also ätherische Materie bzw. dunkle Materie. Die Autoren erläutern dies mit einer Mischung aus kosmologischem und spirituellem Wissen: Seit einiger Zeit ist unter Kosmologen bekannt, dass die für uns sicht- und messbare Materie nur ca. 5% des Universums ausmacht. Die restlichen 95% setzt sich zusammen aus „dunkler Materie“ (25%) und „dunkler Energie“ (70%), so benannt, weil sich diese Formen der Materie und Energie unserer Kenntnis entziehen. Ihre direkte Messung, Beobachtung, Analyse ist bisher nicht gelungen.

Esoteriker nennen diese dunkle Materie auch „ätherische Materie“ und bringen sie nicht nur mit dem Makrokosmos, sondern auch mit dem Mikrokosmos in Verbindung: So bestehe der feinstoffliche menschliche Körper aus einem Geflecht dieser Materie, das sich aus Knotenpunkten und Bahnen (Chakras, Nadis) zusammensetzt, durch die Energie („ätherische Energie“, Prana) fliesst. Demnach sehen wir mit den MV nicht nur die üblicherweise unsichtbaren Aspekte unseres Kosmos, sondern auch die Energielinien unseres feinstofflichen Körpers.

Mouches volantes. Augentrübung oder Dunkle Materie?

Quelle: Mouches volantes. Augentrübung oder dunkle Materie?

 

Mouches volantes sind hier Teil einer durchaus interessanten und teilweise wissenschaftlich untermauerten Vorstellung: Dass es Formen der Materie und Energie (und vielleicht auch des Lebens) gibt, die wir mit unserer physiologischen und technischen Ausstattung (noch) nicht feststellen können. Dass es uns aber durch Bewusstseinsentwicklung gelingen würde, solche Energieformen subjektiv visuell wahrzunehmen. Die Verknüpfung von Mouches volantes und der von Kosmologen postulierten „dunklen Materie“ ist eine anregende Vorstellung, die von den Autoren jener Website jedoch nicht ausgearbeitet und in einen grösseren Rahmen gestellt wird. So wird beispielsweise nicht klar, wie das Sehen der MV entwickelt werden soll, wie sich MV durch die Bewusstseinsentwicklung verändern, und ob das Sehen selbst auch zu dieser Entwicklung beiträgt.

Was nicht ist, kann ja noch werden. Und einstweilen gilt auch bei den Engländern: „If there is a doubt please consult an eye doctor.“

 

Links:
http://www.einterface.net

 



Bilder des Quartals
Salvador Dalí, Giovanni di Paolo


Die Rubrik „Bilder des Quartals“ stellt realistische, künstlerische und/oder religiöse Bilder aus verschiedenen Kulturen und Zeiten vor, die entoptische Phänomene zeigen oder durch sie inspiriert sein könnten. In dieser Ausgabe: Die „Vertreibung aus dem Paradies“ von Giovanni di Paolo und die „Sphärische Galatea“ von Salvador Dalí.

 

Moderne„entoptische Kunst“ – Salvador Dalí

Maurizio Russo: Nr. 14 der „Sommets Series“ (Tinte auf Papier)

Salvador Dalí: Sphärische Galatea, 1952, Öl auf Leinwand, 65 x 54 cm

Der Surrealismus des 20. Jh. ist eine Kunstrichtung, die die Erscheinungen des Alltags mit Aspekten einer „überwirklichen“, träumerischen oder halluzinatorischen Wirklichkeit verbindet und verfremdet. Durch die Psychoanalyse inspiriert, besteht die surrealistische Wirklichkeitsauffassung aus einem unbewussten Bildervorrat, den der Künstler teils mittels Trance und Hypnose in einer „freien Assoziation“ freizusetzen versuchte. Dies förderte in manchen Fällen die Beschäftigung mit entoptischen Phänomenen, wie die Kunsthistorikerin Ana Iribas feststellte. So zum Beispiel bei Salvador Dalí (1904-1989), einem der originellsten und skurrilsten Vertreter des Surrealismus. Seine anmutende „sphärische Galatea“ setzt sich aus einer Vielzahl von Kugeln zusammen. Diese Kugeln schweben, wie die Kugeln der Leuchtstruktur, teils lose und ohne erkennbare Ordnung, teils reihen sie sich nach einem festen und intuitiv erkennbaren Muster an. Durch die Anordnung hin auf einen Fluchtpunkt (an Galateas rechtem Mundwinkel) wird die Tiefendimension des Gebildes erkennbar, die jedoch kaum einen Einfluss auf das Gesicht hat. Dieses scheint sich eher an der Oberfläche der Struktur zu bilden, fest und flüchtig zugleich. Dalí drückt damit aus, was auch eine ekstatische Betrachtung der Mouches volantes erkenntlich macht: Dass unsere wahrnehmbare Welt nur scheinbar Substanz hat, dass wir meistens bloss auf die Oberfläche der Dinge blicken, dass die zugrundeliegende Realität aus bewegten Kugeln besteht, und dass die Flüchtigkeit der materiellen Erscheinungen erkennbar wird, je mehr wir uns auf die Kugeln dieser Struktur konzentrieren.

 

Religiöse Kunst mit entoptischen Phänomenen - Giovanni di Paolo

Giovanni di Paolo: Vertreibung aus dem Paradies, 1445, Holz, 45 x 52 cm

Giovanni di Paolo: Vertreibung aus dem Paradies, 1445, Holz, 45 x 52 cm

Früher war alles besser, das weiss man ja. Früher wars sogar paradiesisch, das weiss die Bibel – und so könnte es heute noch sein, hätten doch Adam und Eva ihre Verpflegung mit ein bisschen mehr Rücksicht auf die nachfolgenden Generationen gewählt. Aber das war anscheinend schon damals nicht „in“, und so dürfen wir den folgenschweren Fauxpas heute „im Schweisse unseres Angesichts“ ausbaden. Kein Wunder, versuchten Generationen von Künstlern diese Ungeheuerlichkeit inszenierend zu begreifen, so z.B. der italienische Maler Giovanni di Paolo (1403 (?)-1482). Seine Werke, stilistisch zwischen Gotik und Renaissance, gelten als geheimnisvoll und visionär. Dies trifft zumindest auf die Szene in „Vertreibung aus dem Paradies“ zu: In flagiranti erwischt, werden unsere Vorfahren in die Steinwüste verbannt, die sich inmitten eines aus konzentrischen Schichten bestehenden Kreisgebildes auftut. Nun werden uns eine Legion von Theologen und Historikern klarmachen, dass es sich dabei um das mittelalterliche geozentrische Weltbild handelt: Die Erde in der Mitte, umkreist von Sonne, Mond, den fünf Planeten, den Fixsternen, dem „Beweger“ Primum mobile, und dem obersten Himmel, dem Empyreum. Optisch jedoch hat diese neun-sphärige „Scheibenwelt“ Tiefeneffekt und es ist denkbar, dass dem Künstler gleichzeitig ein Tunnel vorschwebte, der unsere Welt mit dem Paradies verbindet, und der, wenn er gefunden wird, wieder dorthin zurückführt. Der Seher Nestor jedenfalls sieht in den Mouches volantes solche Verbindungen und spricht davon, dass wir unsere „Quelle“, eine tunnelartige Kugelreihe in der Leuchtstruktur, zu Lebzeiten finden und in sie eingehen können. Was uns am anderen Ende des Tunnels erwartet, ist ungewiss und wird von jeder Religion anders beschrieben und vorgestellt.

 

Diese Bilder findet ihr auch in der Galerie sowie im Forum, wo sie zur Diskussion stehen. Ihr habt eigene Zeichnungen von Mouches volantes oder anderen entoptischen Phänomenen (Sternchen/Kreiselwellen, Nachbilder)? Oder ihr wisst von realistischen, künsterlischen und religiösen Darstellungen solcher Erscheinungen? Dann sendet mir das Bild oder gebt mir den Tipp, ich würde es gerne im Newsletter, in der Galerie oder auch im Forum veröffentlichen.

 

Mouches Volantes - Die Leuchtstruktur des Bewusstseins

 

In eigener Sache


- Das Buch „Mouches Volantes“ wird ins Englische übersetzt

- Neue Veröffentlichungen von Zeitschriftenartikel von Floco Tausin

 

 

Quelle: Mouches Volantes - Die Leuchtstruktur des Bewusstseins




 

Das Buch „Mouches Volantes“ wird ins Englische übersetzt

Der provisorische Titel: Mouches Volantes - Eye Floaters as the Shining Structure of Consciousness

 

Jetzt ist es soweit! Nach mehreren Anfragen aus den USA über die Verfügbarkeit von „Mouches Volantes“ in Englisch haben sich der Leuchtstruktur Verlag und Floco Tausin für eine Übersetzung ins US-Englische entschieden. Die Übersetzung wird von einem professionellen Übersetzer vorgenommen, dem in Berlin lebenden Andreas Zantop. Seit zehn Jahren fertigt Herr Zantop Übersetzungen an, meist Sach- und Fachliteratur aus dem Englischen ins Deutsche. Mit zwei Folgen von „Die drei ???“ (nach Alfred Hitchcock) sowie Meditations for Soul Realization von Choa Kok Sui und Family of Light von Barbara Marciniak legte auch er prosaische und esoterische Übersetzungen ins Englische vor. Für die Arbeit an „Mouches Volantes“ profitiert der Freischaffende von insgesamt sechs Jahren Studium und Arbeit in den USA sowie von seinem grossen Interesse an und tiefen Verständnis von alternativen und spirituellen Lebenskonzepten. Als Autor publizierte er zu den Themen alternative und umweltfreundliche Energieerzeugung und Mythologie.

Andreas Zantop: http://www.proz.com

 


 

Neue Veröffentlichungen von Zeitschriftenartikel von Floco Tausin

Eine vollständige Liste mit allen bisherigen Veröffentlichungen (Monografien, Sammelbände, Zeitschriften) findest du auf der Website.

 

Wenn sich die Haare sträuben. Das Prickeln auf der Haut als universelles spirituelles Phänomen
Wer kennt sie nicht, die Gänsehaut, das Prickeln auf der Haut, bei dem sich die Körperhärchen aufstellen? Der Artikel streift die Erscheinung des Prickelns in der Medizin, Psychologie, Kunst, Sexualität und geht tiefer auf seine Bedeutung in der europäischen wie aussereuropäischen Spiritualität ein. Inklusiv 4 Bilder.

Veröffentlicht in:
- Esotera (Sommerausgabe, 1/2007)

 

Gänsehaut – ekstatisch und gesund
Eine ganzheitliche Interpretation der Gänsehaut. Ihre Bedeutung für die Sexualität, Spiritualität und Gesundheit.

Veröffentlicht in:
- Beauty (Portal fuer Ihre Schoenheit und Wellness, 15.11.07)

 



Zu guter Letzt:
Feedback des Quartals - die Weihnachtsausgabe

„Um das zu sehen, was sIE da beschreiben, benötigen sIE keinen gesonderten Bewußtseinszustand, en reich, wenn sIE einfach schauen o h n e zu sehen!
Das ist ein alter und ganz einfacher Hut, also keine Sensation.
– Brigitte

Liebe Brigitte, das „Feedback des Quartals“ ist die Rubrik des sanften Schlagabtausches. In dieser Ausgabe wäre Ihr Feedback an der Reihe, aber da wir schon Advents- und Weihnachtszeit haben, verzichte ich auf die Retourkutsche.

Lieber wünsche ich Ihnen und allen Lesern eine lichtvolle Weihnachtszeit. Lasst uns die Geschenke, die Geistiges übermitteln, von den himmlischen Sphären herunterholen und unter den Weihnachtsbaum legen. Lasst uns nicht auf den irdischen Weihnachtskugeln herumtreten, sondern sie vom Boden aufnehmen und in die Höhe an den Baum hängen. Und lasst uns die Kugeln am Baum mit den Augen noch Höher geleiten und am Himmel zum Leuchten bringen.

Frohe Weihnachten und ein leuchtendes neues Jahr!!
Floco Tausin

Impressumbils der Mouches Volantes News

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(http://www.mouches-volantes/news/abbestellen.htm)

 


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